Umfrage: Aktuelle,wirtschaftliche Situation der Fotografen des bpp






Mitgliederbezogene Umfrage vom 17.05.2016


"Wie ist die aktuelle, wirtschaftliche Situation der bpp Fotografen im Jahr 2016?"

Teilgenommen haben 201 Mitglieder. Das entspricht ca. 33% aller Mitglieder.

Die Umfrage hat auf Grund der unterschiedlich starken Beteiligung aus den verschiedenen Bundesländern
und der wenigen Teilnehmern aus Österreich und der Schweiz bei den regionalen Beurteilungen
keine eindeutige Aussagekraft. Auch kann man sie auf Grund der insgesamt geringen Teilnehmerzahl
nicht als eindeutig repräsentativ ansehen.

Dennoch zeigen die Ergebnisse klare Fingerzeige, wo die bpp-Fotografen heute wirtschaftlich stehen
und auch, "wohin die Reise geht."

Parallel zu Umfrage des bpp hat die FotoWerkstatt eine offene Umfrage unter allen interssierten
Berufsfotografen durchgeführt. Hierbei ist festzustellen, dass die dort ermittelten wirtschaftlichen Zahlen
deutlich schlechter ausfallen, als die Ergebnisse bei den bpp Fotografen.

Beide Umfragen werden jetzt verknüpft und als Gesamtumfrage "Berufsfotografie" ausgewertet und
anschließend veröffentlicht.

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Das war eigentlich so zu erwarten, auch wenn die doch geringe Zahl der GbRs etwas überrascht.


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Die durchschnittliche Geschäftsgröße liegt bei ca. 125qm.


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Die durchschnittliche Miete inc. Nebenkosten (o.MwSt) beträgt ca. 1.125.-€. Beachtenswert der relativ
hohe Antail an Eigentümern.


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Die durchschnittliche Größe nur des Fotostudios beträgt ca. 56qm.


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Die durchschnittliche Dauer der Selbstständigkeit beträgt ca. 17 Jahre. Diese Statistik sagt auch
aus, dass sich mehr ältere Mitglieder an dieser Umfrage beteiligt haben, als jüngere.


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 Die tatsächliche Zahl der Autodidakten unter den bpp Mitgliedern liegt deutlich über 30%
- Tendenz steigend.


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1/5 steht nicht mehr allein nur noch auf einem Bein.


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30 % machen es immer noch gemeinsam - aber der klassische Familienbetrieb ist doch auf
dem Rückzug.


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Fast 40% machen alles allein und putzen auch selbst.


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Die Anzahl der Festangestellten ist erstaunlich hoch-die der Freiberufler erstaunlich niedrig.

 


9b

Nicht viele, die mit einer Visa zusammen arbeiten und das Web machen fast auch alle selbst!?

 


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119 bppler (59%) beschäftigen durchschnittlich ca. 2,7 Mitarbeiter.


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96 bppler (48%)   beschäftigen durchschnittlich 2,5 festangestellte Mitarbeiter. Das ist/sind viel(e)!
Das ist eine hoher Wert, der sich dann auch spürbar in den Betriebskosten niederschlägt.

Entsprechend muss also der Umsaz sein den ein Mitarbeiter erwirtschaftet.
Im Handwerk erwirtschaftet ein angestellter Mitarbeiter ca. 95.000.-€ jährlich. Ein angestellte
Fotograf (40Std.) erwirtschaftete im Jahr 2013 etwa 60.000.-€.
Dies bedeutet, 2,5 fest angestellte Fotografen (40 Std.) erwirtschaften einen jährlichen Umsatz
von ca.150.000.-€.


9e

Der durchschnittliche Stundensatz für einen freiberuflichen Fotografen beträgt - ca.19.-€.
(Ein freie Fotoassistent erhält zwischen 180.-€ und 260.-€ + MwSt täglich.)


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Der durchschnittliche Stundensatz für eine freiberufliche Visagistin beträgt - 39.-€.


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Der durchschnittliche Stundensatz für einen freiberuflichen Webdesigner/Programierer beträgt
- ca. 41.-€.


9h

Der durchschittliche, monatliche Bruttolohn für einen festangestellten Fotografen/Fotografin bei
einem bpp Fotografen beträgt ca. 1.830.-€.

Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen im Handwerk liegt etwa bei 2.392.-€.
https://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Handwerk


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Es gibt wenig Veränderungen - bei den meisten bpplern bleibt die jetzige Zahl der Mitarbeiter stabil.


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Der Mindestlohn hat nur relativ wenig negative Auswirkungen auf die Beschäftigungslage.


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Die Ergebnisse zeigen einen volatilen Markt in den letzten drei Jahren, in dem viel Bewegung /
Veränderung ist.
Es gibt keine eindeutige Tendenz, weder in Richtig Gewinn noch Verlust.

Aber im Umfeld eine gesamtwirtschaftlich guten Lage im Einzelhandel, wie in den letzten Jahren,

ist die Prozentzahl derer, die Verluste schreiben, viel zu hoch.


12a

Die durchschnittliche Steigerung der Umsätze betrug 17%.


12b

Der durchschnittliche Rückgang der Umsätze betrug 13,5%.


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Der durchschnittliche Netto-Gesamtumsatz eines bpp Fotografen betrug im Jahr 2015 ca. 108.000.-€.
Bei der allgemeinen Handwerksumfrage im Jahr 2013 betrug der durchschnittliche Umsatz
eines Handwerksfotografen knapp 70.000.-€ - Tentenz fallend.


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Auch hier ein Unentschieden in der Beurteilung, auch wenn ein leichter Optimismus erkennbar ist,  

da doch insgesamt über 70% ein gleichbleibendes oder besseres Ergebnis erwarten.


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Auch hier gibt es ein fast gleiches Ergebnis wie beim Umsatz, auch wenn die "Gewinner" etwas
stärker sind. Beachtenswert auch hier, der mit 25% relativ niedrige Wert derer, die einen
unveränderten Gewinn haben.


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Der durchschnittliche Betriebsgewinn eines bpp Fotografen betrug im Jahr 2015 35.900.-€.
Was einem monatlichen Bruttogehalt von 2990.-€ entsprechen würde.
Hiervon müssen noch private Steuern, Kranken-und Pflegekassebeiträge und Rücklagen für die
Altersvorsorge abgezogen werden.

Was aber überhaupt nicht gut ist und auch sehr große Sorgen macht: Bei 50% von allen liegt der
Gewinn 2015 unter 30.000.-€. Das ist für diese Gruppe ein Duchschnittswert von ca. 19.300.-€
- ca. 1.600.-€ pro Monat. Diese Kolleginnen und Kollegen verdienen monatlich weniger als
die meisten in einem Studio angestellten Fotografen.
Bei den anderen 50% liegt der ermittelte Durchschnittswert bei ca. 52.500.-€, was einem monatlichen,
durchschnittlichen Ertrag von ca. 4.375.-€ entspricht.

Der durchschnittliche Gewinn von 39.600.-€ entspricht 33,2 % des erzielten durchschnittlichen
Umsatzes, was ein zufriedenstellender Berechnungswert ist.

Wir haben mal nachgeschaut, wer und wo den höchsten Betriebsgewinn im Jahr 2015
erzielt hat.

Sechs Regionen / Bundesländer im Vergleich:
Bayern - 48.700.-€ (!) / Niedersachsen - 45.000.-€ / Baden-Württemberg - 38.500.-€
NRW - 34.700.-€ /   Hessen - 27.200.-€ / Sachsen+Sachsen Anhalt - 25.700.-€

In der Großstadt und in der Kleinstadt / auf dem Land wird gleich viel Gewinn erzielt: 33.000.-€
In den Städten mittlerer Größe liegt der Gewinn höher, bei ca. 38.000.-€.

Die Allrounder verdienten 2015 im Schnitt mit 37.300.-€ mehr Geld als die Spezialisten mit 33.700.-€.

Die Autodidakten mussten sich 2015 mit 32.500.-€ zufriedener geben, während die Gruppe der
Fotografenmeister einen Gewinn von 40.300.-€ erzielte .

Studiofotografen erzielten 2015 einen Gewinn von durchschnittlich 36.300.-€ / Avalaible Light Fotografen
35.200.-€ und die Gruppe "Beides" ebenfalls im Schnitt 35.200.-€.

Man könnte also sagen:
Der bayrische Fotografenmeister, der in einer mittelgroßen Stadt lebt und als Studiofotograf/Allrounder arbeitet,
hat das beste Jahresergebnis 2015 erzielt.
Allerdings ist die Anzahl der bpp-Fotografen, die sich an der Umfrage insgesamt beteiligt haben leider viel zu gering,
um dies wirklich so behaupten zu können.



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Auch hier starke Gegenläufigkeiten nur bei dem Ergebnis von zwei aufeinander folgender Jahre.

 


17a

Die durchschnittliche Steigerung der Gewinne betrug 19%.


17b

Der durchschnittliche Rückgang der Gewinne betrug 13%.


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Auch hier, wie bei der Umsatzprognose, ein leichter, verhaltener Optimismus.


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Die durchschnittlichen, betrieblichen Kosten eines bpp Fotografen betrugen im Jahr 2015 - 53.500.-€.
Dies entspricht 49,5% des durchschnittlich erzielten Umsatzes.


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Die Betriebskosten sind bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von großer Bedeutung.
Bei einer sehr geringen Inflation, stabilen Lohn-und Mietkosten sollten diese Kosten eigentlich nicht
nennenswert steigen. Gerade bei rückgehenden Umsätzen/Gewinnen sollten diese Kosten überprüft
und nach Möglichkeit gesenkt werden.


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Bei den vielen Fotografen ist eine Reduzierung der Betriebskosten notwendig und auch möglich.

 


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Der durchschnittliche Wert beträgt 27,5%.
Nach den in dieser Umfrage ermittelten Zahlen beträgt die durchschnittliche Umsatzrendite 33,4%.
Das heisst: 33,4 Cent werden von jedem Euro Umsatz erwirtschaftet. Kein schlechter Wert!
Je kleiner ein Betrieb ist, je weniger Kosten er hat, um so höher sollte die Rendite ausfallen.
Für die Berufsfotgrafie gibt es keine verbindliche Branchenzahl. Im Handwerk schwanken diese Zahlen
stark zwischen 10 und 40%.


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Eine steigende Umsatzrendite bedeutet einen höheren Gewinn.
Da sehr viele nicht wußten, wie man die Umsatzrendite errechnet, hier die Formel dafür:
 - Gewinn : Umsatz x 100 -


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Die optische Attraktivität von Geschäfts-und Studioräumen ist für den ersten Eindruck eines Kunden
sehr wichtig. Hier entscheidet sich auch welche "Wertigkeit" vermittelt werden soll.
Deshalb sollten regelmäßige Renovierungen und optische Veränderungen zum stetigen
Investitionsumfang gehören.

 


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Des Fotografen wichtigstes und auch liebstes Kind - die Kameraausrüstung. Fast 80% haben hier
in den letzten 2,5 Jahren investiert.


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Für ca. 5.100 Euro wurde durchschnittlich neues Kameraequipment gekauft.
Beachtlich: fast 14% investierten dabei mehr als 10.000.-€!


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Die Bereitschaft neues Kameraequipment anzuschaffen bleibt sehr hoch: fast 30% wollen in 2016
noch investieren, 23% überlegen noch.


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Canon und Nikon dominieren den Markt bei den bpp Fotografen. Die übrigen Anbieter fallen kaum auf.


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Deutlich geringer wie bei Kamera und Computer, die Investitionsbereitschaft in das Studieqipment.
Hier zeigt sich deutlich die Veränderung des Berufs von der ausschließlichen Studofotografie hin zur
Outdoor- und Locationfotografie. Allerdings ist das Equipment meistens auch sehr lange haltbar und
bietet nicht mehr viele, neue technische Inovationen.


29a

Die durchschnittliche Höhe der Investitionen in das Studioeqipment betrug ca. 3.800.-€.


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Investionen in das Studioeqipment haben 2016 für viele Fotografen nicht mehr die erste Priorität.


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Trotz einiger Probleme in der Vergangenheit: Multiblitz bleibt Marktführer bei den Fotografen des bpp.
Aber nach Multiblitz und Hensel verzeichenen zunehmend auch andere Anbieter Zuwächse beim Verkauf
ihres Equipments.


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Die Investionen in die eigenen Computerausstattung sind für die meisten bppler fast genau so wichtig
wie die ins eigene Kameraequiment. Fast 75% haben dies in den letzten 2,5 Jahren getan.



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Die durchschnittliche Höhe der Investitionen in die eigene Computertechnik betrug ca. 3.700.-€.


 


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Fast 43% wollen oder überlegen noch, in 2016 in ihre Computertechnik zu investieren.


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Nach wie vor: Berufliche Weiterbildung ist fester Bestandteil des Fotografenlebens.
Fast 80% gaben hierfür in den letzten 2,5 Jahren Geld aus.


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Fotografie steht immer noch ganz oben auf der Seminarliste, aber andere Weiterbildungsthemen
holen auf.


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Die Portraitfotografie in der Krise? - die Portraitfotografie im Umbruch?
55% sind mit dem Verlauf der letzten drei Geschäftsjahre zufrieden - aber: 42% sind es eben nicht!
Eine Branche im Aufschwung hat andere Zahlen.

Wir haben mal nachgeschaut, wer und wo in der Portraitfotografie am meisten Zufrieden war
in den letzten drei Jahren.

Sechs Regionen / Bundesländer im Vergleich:
Zufrieden sind in: Bayern - 43%   / Niedersachsen - 77% (!) / Baden-Württemberg - 54%
NRW - 44% /   Hessen - 63% / Sachsen+Sachsen Anhalt - 75% (!).

Interessant hierbei: die bayrischen bpp Fotografen, die an sich das mit Abstand beste Betriebsergebnis
2015 hatten sind mit der Entwicklung ihrer Portraitfotografie in den Jahren 2013-15 mehrheitlich
nicht zufrieden. Ganz im Gegensatz dazu die bppler aus der Region Sachsen.


In der Großstadt sind 48% zufrieden dagegen in der Kleinstadt / auf dem Land 63%

Autodidakten sind mit 61%   etwas zufriedener als Fotografenmeister mit 57%.

Avalaible Light Fotografen sind mit 69% deutlich zufriedener als Studiofotografen mit 53%.

Man könnte also sagen:
Der Autodidakt, der available light fotografiert und auf dem Land
in Niedersachsen lebt ist in der Portraitfotografie der am meisten Zufriedene.
Allerdings ist die Anzahl der bpp-Fotografen, die sich an der Umfrage insgesamt beteiligt haben
leider viel zu gering, um dies wirklich so behaupten zu können.


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Hier gibt eine eindeutige Entwicklung: 45% verzeichnen in den letzten drei Geschäftsjahren rückläufige
Kundenzahlen. Bei nur 27% stiegen die Kundenzahlen.


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Etwas anders sieht die Entwicklung der Umsätze aus: bei 36% sind diese rückläufig - bei ebenfalls
36% steigen die Umsätze.
Für eine Marketinganlyse ist es von Bedeutung zu wissen, ob rückläufige Umsätze auf eine verminderte
Kundenzahl oder auf sinkende Umsätze pro Kunde zurückzuführen sind.


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Die Prognose für 2016: Rückläufige und steigende Kunden-Umsatzzahlen halten sich die Waage.
Dies würde eine leichte Verbesserung der Geschäftssituation bedeuten gegenüber der Entwicklung
der drei zurückliegenden Geschäftsjahre.

 


40

Die Portraitfotografie als hauptberufliche Tätigkeit sehen zur Zeit nur 34,5% als lohnenswert an.


41

Hochzeitsfotografie in der Krise? Hochzeitsfotografie im Umbruch?
Diese Ergebnis kam dann doch eher etwas unerwartet: Über 48% sind mit dem wirtschaftlichen Verlauf
ihrer Hochzeitsfotografie der letzten drei Geschäftsjahre zufrieden - 41% sind es nicht.
Das sind bestimmt keine guten Werte, aber so schlecht wie befürchtet waren sie dann auch nicht.


Wir haben mal nachgeschaut, wer und wo in der Hochzeitsfotografie am meisten Zufrieden war
in den letzten drei Jahren.

Sechs Regionen / Bundesländer im Vergleich:
Zufrieden sind in: Bayern - 43%   / Niedersachsen - 53% (!) / Baden-Württemberg - 36%
NRW - 44% /   Hessen - 38% / Sachsen+Sachsen Anhalt - 58% (!).

Generell herrscht bei der Entwicklung der Hochzeitsfotografie 2013-15 in den meisten Regionen eine
große Unzufriedenheit. Nur die bppler in Niedersachsen un der Region Sachsen sind hier mehrheitlich
zufrieden.

In der Großstadt sind 40% zufrieden dagegen in der Kleinstadt / auf dem Land 57%

Autodidakten sind mit 50%   etwas unzufriedener als Fotografenmeister mit 53%.

Avalaible Light Fotografen sind mit 69% deutlich zufriedener als Studiofotografen mit 32%.

 
Man könnte also sagen:
Der Fotografenmeister, der available light fotografiert und auf dem Land
in der Region Sachsen lebt ist in der Hochzeitsfotografie der am meisten Zufriedene.
Allerdings ist die Anzahl der bpp-Fotografen, die sich an der Umfrage insgesamt beteiligt haben
leider viel zu gering, um dies wirklich so behaupten zu können.

 


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Bei der Entwicklung der Kundenzahlen sieht allerdings sehr schlecht aus:
49,5% verzeichnen in den letzten drei Geschäftsjahren rückläufige
Kundenzahlen. Bei nur 17% stiegen die Kundenzahlen.


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Auch hier, wie in der Portraitfotografie, bei den Umsätzen sieht es besser aus:
34% verzeichneten steigende Umsätze in der Hochzeitsfotografie - bei allerdings 39,5% gingen die
Umsätze zurück.
Zurückgehende Kundenzahlen müssen nicht zwangsläufig auch rückläufige Umsätze bedeuten.


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Die Prognose für 2016 ist negativ: Rückläufige Kunden-Umsatzzahlen werden mehrheitlich erwartet.


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Die Hochzeitsfotografie als hauptberufliche Tätigkeit sehen zur Zeit 38% als lohnenswert an.


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Dieses Ergebnis sollte Zuversicht verbreiten : Über 59% sind mit dem wirtschaftlichen Verlauf
ihrer Business-und Werbefotografie der letzten drei Geschäftsjahre zufrieden - nur 17% sind es nicht.
In diesem Geschäftsfeld ist wieder Geld zu verdienen und gerade die ausgebildeten Studiofotografen,
die besonders unter den Veränderungen des Marktes in den letzten 10 Jahren gelitten haben,
sollten die Business- und Werbefotografie als zusätzliche Einnahmemöglichkeit erschließen.

Wir haben mal nachgeschaut, wer und wo in der Business- und Werbefotografie am meisten Zufrieden war
in den letzten drei Jahren.

Sechs Regionen / Bundesländer im Vergleich:
Zufrieden sind in: Bayern - 57%   / Niedersachsen - 65%   / Baden-Württemberg - 75%
NRW - 56% /   Hessen - 82% (!) / Sachsen+Sachsen Anhalt - 31% .


Bis auf die Region Sachsen gibt es bei der Entwicklung der Business- und Werbefotografie in allen
Regionen eine mehrheitliche Zufriedenheit in den Jahren 2013-15.


In der Großstadt sind 64% zufrieden dagegen in der Kleinstadt / auf dem Land nur 48%

Autodidakten sind mit 47%   deutlich unzufriedener als Fotografenmeister mit 65%.

Avalaible Light Fotografen sind mit 40% deutlich unzufriedener als Studiofotografen mit 62%.

Man könnte also sagen:
Der Fotografenmeister aus Hessen, der in seinem Studio fotografiert und in einer Großstadt
lebt ist in der Business-und Werbefotografie der am meisten Zufriedene.
Allerdings ist die Anzahl der bpp-Fotografen, die sich an der Umfrage insgesamt beteiligt haben
leider viel zu gering, um dies wirklich so behaupten zu können.


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45% verzeichneten hier steigende Kundenzahlen - nur bei 11% gingen die Kundenzahlen zurück.


48

Eine ähnliche Entwicklung wie bei den Kundenzahlen auch bei den Umsätzen:
48% erzielten steigende Umsätze - nur bei 12% gingen die Umsätze zurück.


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Großer Optimismus auch bei der Prognose für das Jahr 2016:
Kunden- und Umsatzzahlen werden weiter, teilweise deutlich, steigen.


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Die Business- und Werbefotografie als hauptberufliche Tätigkeit sehen zur Zeit 49% als lohnenswert an.


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Auch wenn die Messe nicht mehr das ist, was sie früher einmal war - für die meisten ist sie immer noch
ein "MUSS."


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Copyright by bund professioneller portraitfotografen (bpp)-Geschäftsstelle

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